Ostschweiz
St. Gallen

20 tote Fische in Bach bei Lichtensteig gefunden

20 tote Fische in Bach bei Lichtensteig gefunden

Das Amt für Umwelt entnahm Wasserproben und untersucht nun, weshalb die Fische starben. (Symbolbild)
© Kantonspolizei St. Gallen
In einem Bach bei Lichtensteig sind am Montag 20 tote Fische gezählt worden. Allerdings dürften wesentlich mehr Fische gestorben sein. Die Ursache dürfte eine Industriechemikalie sein.

Die Dunkelziffer der Anzahl toter Fische könnte hoch sein, wie Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Viele Fische dürften den Rotenbach hinunter und dann weiter in die Thur gespült worden sein, was eine genaue Zählung schwierig mache.

Am Ufer des Baches stellte das St.Galler Amt für Umwelt eine Industriechemikalie fest, die zur Wasseraufbereitung verwendet wird. «Diese Chemikalie ist für Menschen ungefährlich, verschliesst bei den Fischen jedoch die Kiemen», sagte Krüsi weiter.

Woher die Chemikalie stammte, die für den Tod der Tiere verantwortlich sein könnte, werde abgeklärt. Definitive Resultate von entnommenen Wasserproben stehen noch aus. Diese werden vom Amt für Umwelt analysiert.

Eine Auskunftsperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale am Montagnachmittag die toten Tiere im Bach, wie die Kantonspolizei am Dienstagmorgen in einer Mitteilung geschrieben hatte. Im Einsatz stand unter anderem der Fischereiaufseher.

(sda/red.)

veröffentlicht: 16. Juli 2024 13:01
aktualisiert: 16. Juli 2024 13:01
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